Die Geschichte des Erfinders von Zuckersticks

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Die Geschichte des Erfinders von Zuckersticks

Es gibt eine traurige Geschichte des Erfinders von länglichen Zuckersticks.

Eine Zeit lang beobachtete er, wie Leute sich mit dem Öffnen von Zuckertütchen abmühen. Sie halten eine Tütchenecke mit der einen Hand fest, schütteln es, damit der Zucker sich auf dem Tütchenboden sammelt, reißen anschließend die Ecke mit der anderen Hand ab und erst dann schütten sie den Inhalt in die Tasse mit Kaffee.

Ohne Zweifel ist es ein viel zu langer Prozess – für eine moderne Welt, in der, wie man weiß, alles einfach und schnell ablaufen soll. Außerdem bleiben letzten Endes zwei Papierfetzen übrig. Irgendwie macht so viel Müll auf dem Tisch keinen ästhetischen Eindruck. Mit der Erfindung von Zuckersticks sollte es diese Probleme nicht mehr geben. Der vornehme Bürger sollte von nun an den Zuckerstick elegant über seine Tasse halten und ihn in der Mitte brechen. Fertig!

Nach der Überlegung des Erfinders sollte der Stick auch nur mit einer Hand zu öffnen sein: indem man den Stick quer auf den Zeige- und Mittelfinger legt und ihn in der Mitte mit dem Daumen über der Tasse durchbricht. Schnell und elegant. Weswegen ist die Geschichte dann traurig? Es liegt daran, dass Leute weiterhin hartnäckig den Stick an der Ecke packten, ihn schüttelten und die Spitze abrissen, bevor der Zucker ins Getränk gelangte.

Der Erfinder konnte sich mit einen solchen Missbrauch seiner Idee nicht abfinden und war dermaßen betroffen, dass er letztendlich den Verstand verlor und Selbstmord beging.

Foto von: pinterest
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